Aufbewahrungsort
Der geröstete Kaffee sollte in einer Dose oder verschließbaren Verpackung dunkel aufbewahrt werden, da er sonst an Duft und Aroma verliert. Da Kaffeepulver hygroskopisch ist, zieht es Feuchtigkeit und Gerüche an (Anmerkung: während des Röstungsprozesses verlieren die Kaffeebohnen bis zu 22% ihrer Feuchtigkeit).
Aufbewahrungstemperatur
Die Aufbewahrungstemperatur sollte niemals unter 10° C liegen, da die natürlichen Öle und Fette des gemahlenen Kaffees sonst gefrieren und ein Espresso nicht mehr korrekt zubereitet werden kann. Sofern eine dieser Bedingungen nicht erfüllt werden, verliert das Produkt zunehmend an Qualität; was verursacht, daß alle organoleptischen Merkmale, die einen Kaffee aus-machen und unentbehrlich sind -um einen cremigen und dickflüssigen Espresso mit einer idealer Farbtönung zu erhalten- zunehmend schwinden.
Die Lagerung des Rohkaffee
Da die Preise von Rohkaffee am Weltmarkt schwanken, kaufen die Kaffeeröster immer etwas Vorrat ein. Damit die Qualität dieser meist hochwertigen Sorten nicht leidet, haben sie dafür die spezifische Technik der Inertisierung (Entgasung) ausgearbeitet. Dadurch wird verhindert, daß es während der Lagerung zur Entstehung von Kohlendioxyd kommt, wodurch der Kaffee oxydiert, ranzig wird und seinen Wohlgeruch verliert.
Verpackung
Der Röstkaffee, egal ob in Bohnen oder gemahlen, muss verpackt werden, damit seine organoleptischen Qualitäten unverändert bleiben. Aus diesem Grund wird das System der Vakuum-Verpackung und die Verwendung von lichtschützenden Verpackungsmaterialien angewandt.
Damit der Kaffee nicht „erstickt“, werden die 1 kg Bohnenkaffee-Packungen mit einem Einweg-Ventil versehen. Dank dieser Eskamotage, kann das von den Bohnen erzeugte Kohlendioxyd aus der Packung strömen, ohne das es gleichzeitig zum Einströmen von Luft ins Packungsinnere kommt. |