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Geschichte der Espressomaschine

So wie der Wein wird der Espresso als eines der typischsten italienischen Getränke angesehen, und das, obwohl die Kaffeemaschine erst kürzlich erfunden wurde.

Im Jahre 1903 patentierte der Ingenieur Bezzera die Espressomaschine, der bald viele Generationen folgten. Die Unbequemlichkeit, jeden Espressokaffee einzeln zubereiten zu müssen, um den Gaumen des Kunden zu befriedigen und die Tatsache, dass der nicht sofort getrunkene Kaffee seine charakteristischen und organeleptischen Merkmale verliert, gab ihm den Anstoß, eine neue Zubereitungsart zu erfinden, die es erlaubt, die genaue Anzahl an Espressotassen zu erhalten.

Diese Geräte wurden zur damaligen Zeit speziell für die Caffè entwickelt, um so immer frischen Kaffee von bester Qualität anbieten zu können. In der heutigen Zeit hat leider ein unangenehmer Umkehrschluss eingesetzt. Viele Kaffeehäuser bieten nur noch Espresso von mäßiger Qualität an, was zur Folge hat, dass der Verbraucher seinen typischen Espresso immer mehr zu Hause genießt. So sind heute, aufgrund der sehr guten Espressomaschinen die schon preisgünstig angeboten werden, viele Personen dazu übergegangen, sich selbst mit einer kleinen Espressomaschine für den Hausgebrauch auszustatten, die oftmals einen besseren Kaffee zubereitet, als die in den öffentlichen Caffe. So steigt die Zahl der neu gekauften Espressomaschinen in Deutschland pro Jahr um ca. 600.000 neue Geräte, im Espresso-Land Italien gar um 1 Mio. Maschinen pro Jahr.

Um alte Kaffeeliebhaber und möglichst auch ein Neue zurück zu erobern, müssen in der Gastronomie wieder duftende, dickflüssige, cremige und anhaltende Spitzen-Espresso mit schönem Ansehen zubereitet werden. Wesentlich dafür ist jedoch eine erstklassige Kaffeemischung, das Zubereitungsmaterial Kaffeemaschine und Kaffeemühle sowie fachlich ausgebildetes Personal zum Zubereiten.

Einen der besten Espresso, die ich in den vergangenen Wochen genossen habe, war im Restaurant Lutter & Wegner am Gendarmenmarkt in Berlin, wahrhaft ein Traum.

Einige Beispiele, mit welchen bekannten Fachausdrücken das positiv oder negativ empfundene Kaffeearoma beschrieben wird:

Positiv: schokoladig, geröstet, blumig, fruchtig, gerösteter Toast.
Negativ: strohig, krautartig, Stinker, verbrannt, ranzig, abgestandenes Wasser, Erdnuss.


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