Sehr ausgewogene Kaffees online kaufen | Aromatico.de
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sehr ausgewogen
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GESCHMACKSPROFIL - SEHR AUSGEWOGEN

„SEHR AUSGEWOGEN“ – EIN GÜTEKRITERIUM DER SPITZENKAFFEES

Kaffeespezialisten erkennen einen hochwertigen Kaffee an mehreren Kriterien und können beispielsweise schon vom Aussehen der Bohnen auf die Qualität des Produkts schließen. Spätestens beim Geschmack werden dann auch weniger geübte Kaffeetrinker Unterschiede bemerken. Schaut man sich die Beschreibungen edler Kaffeesorten genauer an, dann fällt auf, dass es im Hinblick auf das Aroma immer wieder um die sogenannte Balance geht. Ein hochwertiger Kaffee ist demnach „sehr ausgewogen“ im Geschmack. Aber was genau verbirgt sich dahinter?

Beim Anbau und der Ernte fängt es an

Bereits die Auswahl der Herkunft ist maßgeblich für den Geschmack des fertigen Kaffee-Erzeugnisses verantwortlich. Handelt es sich um einen Hochland- oder einen Tieflandkaffee? Welche Pflanzen wachsen in der Umgebung? Wie ist der Boden beschaffen? Die Antworten auf diese Fragen lassen Rückschlüsse auf das Aroma der Bohnen zu. 

Manaresi

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1000 g / ganze Bohne

Kraft und Inspiration

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1000 g / ganze Bohne

Harmonischer Genuss

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1000 g / ganze Bohne

High educated!

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Classico Normale Röstung

250 g / ganze Bohne

Die Kraft der Sensibilität

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1000 g / ganze Bohne

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1000 g / ganze Bohne

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Kulturgenuss in der Tasse

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1000 g / ganze Bohne

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1000 g / ganze Bohne

Bester Geschmack

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1000 g / ganze Bohne

Aus Liebe zum Caffè

Kaffee – ein kleines Universum der Aromen

Kaffee gehört zu den Naturprodukten mit der größten Vielfalt an Aromen. Bis zu 800 verschiedene Nuancen sind in ihm enthalten. Die Bandbreite reicht dabei von A wie Aprikose bis Z wie Zartbitterschokolade. Zum Vergleich: Ein guter Wein enthält etwa 400 verschiedene Aroma-Komponenten. Genau wie bei einem erlesenen Wein lassen sich deshalb auch bei den Kaffeesorten die verschiedensten Noten herausschmecken.

Selbst innerhalb ein und derselben Rösterei können allein durch die Auswahl der Bohnen sehr unterschiedliche Kaffee-Erzeugnisse entstehen – und genau wie beim Wein beeinflusst der Standort mit seiner Bodenqualität, den klimatischen Bedingungen und der übrigen Vegetation den Geschmack der Kaffeebohnen. Besonders bei sortenreinen Kaffees, sogenannten Single Origins, können unterschiedliche Charakteristika herausgeschmeckt werden.

Kaffee-Experten haben sogar ein spezielles Aromenrad für den Kaffee entwickelt. Demnach lassen sich die vielen hundert Aromen in verschiedene Kategorien einordnen: fruchtig, blumig, würzig, nussig, karamellig, schokoladig. In einem ausgewogenen Kaffee befinden sich diese unterschiedlichen Geschmacksnuancen in vollkommener Harmonie zueinander, sodass der aufmerksame Genießer einzelne Komponenten nacheinander herausschmecken kann, ohne dass eine von ihnen zu sehr dominiert.

Bei der Verkostung eines Kaffees entsteht der erste Eindruck auf der Zunge. Dort befinden sich die Rezeptoren für die Grundgeschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter. Im Zusammenspiel mit den Riechepitheln der Nase wird das volle Aroma wahrgenommen. Nach dem Schlucken des Kaffees macht sich der Abgang bemerkbar, der geschmackliche Nachhall am Gaumen. Dieser kann kurz oder lang sein, intensiv oder flüchtig. Schließlich nimmt der Kaffeegenießer den Nachgeschmack war. Bei ausgewogenen Kaffees ist auch dieser Nachgeschmack noch eine perfekte Balance aus den verschiedenen Geschmacksrichtungen und Aromen.

Säure und Bitterstoffe im Zaum halten

Während die überwiegende Zahl der im Kaffee enthaltenen Aromen sehr flüchtig ist, halten sich zwei Komponenten auch während der Verarbeitung hartnäckig: die Säure und die Bitterstoffe.

Bei der Säure handelt es sich tatsächlich um ein Gemisch aus mehreren verschiedenen Säuren. Eine wichtige Rolle spielt die Kaffeesäure – die allerdings nicht ausschließlich im Kaffee vorkommt. Aber auch Zitronensäure und Apfelsäure sind von Natur aus in den Kaffeebohnen enthalten. Hinzu kommen die mit der Kaffeesäure verwandten Chlorogensäuren.

Da Kaffee zu 98 Prozent aus Wasser besteht, ist der pH-Wert natürlich ein wichtiger Faktor. Zu weiches Wasser, also ein niedriger pH-Wert, verstärkt die Säuren des Kaffees. Doch ganz ohne Säure geht es auch nicht: Ist der pH-Wert zu hoch, wird ein Großteil der Säuren neutralisiert und der Kaffee schmeckt wie „nasse Asche“. Daher sollte der pH-Wert nicht höher als 7,5 sein – ideal ist ein Wert zwischen 6,5 und 7,5.

Neben der Säure spielen die Bitterstoffe im Kaffee eine Rolle. Ein ausgewogener Kaffee schmeckt weder vordergründig sauer noch auffallend bitter. Bei ihm halten sich diese beiden Komponenten mit den übrigen Nuancen wie Fruchtigkeit oder Süße die Balance.

Wie entsteht ein sehr ausgewogener Geschmack?

Damit ein Kaffee einen sehr ausgewogenen Geschmack erhält, sind die folgenden Kriterien wichtig:

  • Die Auswahl eines Rohprodukts, das reich an natürlichen Geschmacksnoten ist
  • Ein Ernteverfahren, bei dem nur Bohnen mit dem idealen Reifegrad gepflückt werden
  • Eine Verarbeitung, die möglichst viele der flüchtigen Aromen erhält
  • Die Reduktion von Säure und Bitterstoffen während des Röstvorgangs

Arabica oder Robusta?

Bei der Kaffeeherstellung spielen von den vielen verschiedenen Arten des Kaffeestrauchs nur der Arabica und der Robusta eine Rolle.
Arabica gilt als die edlere der beiden Sorten, weil er feiner und nuancenreicher im Geschmack ist. Arabica wächst überwiegend in höheren Lagen und enthält weniger Koffein, aber auch weniger Chlorogensäure als der Robusta-Kaffee. Etwa 70 % der weltweiten Kaffee-Ernte entfallen auf Arabica.

Mit rund 30 % Marktanteil ist Robusta der zweite wichtige Kaffee. Er wächst in tieferen Lagen und ist wesentlich widerstandsfähiger gegen Hitze sowie verschiedene Erkrankungen. Sein Geschmack ist erdiger und holziger als der des Arabica. Vor allem für die Herstellung kräftiger Espressosorten wird der Robusta geschätzt.

Handverlesene Spitzenqualität

Die Bezeichnung Arabica allein garantiert noch nicht eine überragende Qualität. Damit tatsächlich ein Kaffee mit einem sehr ausgewogenen Geschmack entsteht, muss die Ernte der Kaffeekirschen beim Erreichen des idealen Reifegrades erfolgen. Unreife oder überreife Früchte können den Geschmack einer ganzen Charge negativ beeinflussen. Weil die Kaffeekirschen über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten nach und nach reifen, erfolgt die Ernte bei Spitzenkaffees von Hand.

Handverlesene Spitzenqualität

Die Bezeichnung Arabica allein garantiert noch nicht eine überragende Qualität. Damit tatsächlich ein Kaffee mit einem sehr ausgewogenen Geschmack entsteht, muss die Ernte der Kaffeekirschen beim Erreichen des idealen Reifegrades erfolgen. Unreife oder überreife Früchte können den Geschmack einer ganzen Charge negativ beeinflussen.

Weil die Kaffeekirschen über einen Zeitraum von bis zu drei Monaten nach und nach reifen, erfolgt die Ernte bei Spitzenkaffees von Hand.

Die Röstung: In der Ruhe liegt die Kraft

Auch die manuell geernteten Bohnen edler Kaffeesorten schmecken im rohen Zustand bitter und sauer. Erst bei der Röstung reduziert sich der Gehalt an Säuren und Bitterstoffen. Gleichzeitig treten die übrigen Aromen deutlicher hervor. Erfolgt die Röstung jedoch im Schnellverfahren und bei sehr hohen Temperaturen, findet dieser Prozess nur suboptimal statt. Das Ergebnis ist ein fertiger Kaffee, der unter Umständen noch immer sauer oder bitter schmeckt.

Alle unsere Kaffees sind langsam und bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen geröstet. Experten sind der Ansicht, dass etwa nach zwölf Minuten die Reduktion der Säuren und Bitterstoffe einsetzt. Die Schnellröstung dauert jedoch nur zwei bis fünf Minuten. Bei unseren Premiumkaffees hingegen nehmen sich die Röster bis zu zwanzig Minuten Zeit – und dies macht sich anschließend geschmacklich bemerkbar.

So bleibt der ausgewogene Geschmack zu Hause erhalten

Den letzten Beitrag zu einem geschmacklich sehr ausgewogenen Kaffee leisten die Kaffeeliebhaber selbst, indem sie das Produkt angemessen lagern und richtig zubereiten.

  • Um den vollen Geschmack zu erleben, empfiehlt sich der Kauf von ganzen Bohnen, denn diese verlieren bei der Lagerung nicht so viele Aromen wie bereits gemahlener Kaffee. Das Mahlen erfolgt immer erst unmittelbar vor der Zubereitung.
  • Kenner bewahren ihren Kaffee luftdicht verschlossen an einem kühlen, dunklen Ort auf – und fern von anderen Lebensmitteln, denn Kaffee kann fremde Aromen annehmen.
  • Bei der Zubereitung ist darauf zu achten, dass jede Kaffeeart die angemessene Extraktionszeit erhält: Filterkaffee z. B. sechs Minuten, Espresso etwa dreißig Sekunden.
  • Wer in einer Gegend mit sehr hartem Wasser lebt, sollte dieses vorher mittels eines Filters enthärten – optimal ist eine Gesamthärte von 4 bis 8 dH.

Sehr ausgewogene Kaffees und Espressi