Crème brûlée Bild - Aromatico

Espresso im Dessert: Drei cremige Nachspeisen

Anika von

Das Beste an einer Mahlzeit ist das Dessert. Für den Einen darf es hierzu nur einen Espresso mit ein wenig Zucker sein, ein anderer kommt um eine Süßspeise nicht herum. Manche mögen auch beides. Doch warum separieren, was so gut harmoniert? Aus diesem Grund haben wir drei cremige Dessert-Klassiker mit Kaffee neu interpretiert, damit gutes noch besser wird.

Crème brûlée mit Espresso

Cremig, süß und mit einem Hauch Vanille. Ein feiner Espresso für den brillianten Touch, bedeckt von einer karamellisierten Schicht Zucker, welche unter dem Löffeln ein typisch krachendes Geräusch von sich gibt. Crème brûlée ist ein Erlebnis für alle Sinne und nicht nur erlesene Gaumen werden sich ihrer erfreuen.

Zutaten:

  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 30 ml Espresso
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Eigelbe
  • 70 g Zucker
  • Pro Schälchen 1 EL Zucker zum Flambieren

Backofen: 140°C Ober-/Unterhitze         Backzeit: 50 – 60 Minuten

Zubereitung:

  1. Die Vanilleschote auskratzen und den Espresso zubereiten. Für zu Hause bietet sich beispielsweise die Zubereitung mit einer Bialetti an.
  2. Kocht die Sahne und die Milch mit dem Zucker, Espresso und der Vanilleschote auf. Zieht die Sahnemilch vom Herd und lasst sie 15 – 30 Minuten auskühlen.
  3. Die Eigelbe verquirlen und unter die abgekühlte Sahnemilch ziehen.
  4. Verteilt die Crème nun auf kleine, feuerfeste Schälchen und stellt sie auf ein tiefes Backblech. Dieses Blech füllt ihr mit Wasser, bis Schälchen bis zur Hälfte im Wasser stehen.
  5. Gebt die Crème nun für 50 – 60 Minuten in den vorgeheizten Ofen, bis sie gestockt ist.
  6. Nach der Backzeit sollte die Crème genug Zeit zum Auskühlen haben. 2 – 3 Stunden wären optimal, damit sie nochmals gut durchzieht und endgültig fest wird.
  7. Nun kommt noch der letzte Schliff: gebt auf jedes Schälchen ca. einen Esslöffel Zucker. Je nachdem wie groß oder klein eure Schälchen vom Durchmesser sind, kann auch ein bisschen weniger genügen. Mithilfe eines Flambierers lasst ihr die dünne Zuckerschicht nun karamellisieren und fertig!

Unsere Kaffee-Empfehlung:

Für die Crème brûlée empfehlen wir einen Espresso, der sich auch perfekt für die Herstellung von Milchgetränken wie beispielsweise Latte Macchiato eignet. Zudem sollte er mild und dennoch angenehm würzig sein. Wie der Hausbrandt Nonnetti beispielsweise.

Crème caramel mit Espresso

Der Crème brûlée ganz ähnlich ist die Crème caramel. Statt einer zuckersüßen Kruste umgibt die Creme hier jedoch eine weiche Karamellsoße, wodurch das Dessert ein rundum cremiges Erlebnis wird. Ein Espresso im Karamell sorgt für den besonderen Twist.

Zutaten:

  • 5oo ml Milch
  • 2 Eier + 2 Eigelb
  • 150 g Zucker
  • 1/2 Espresso (15 ml)
  • ½ Vanilleschote

Backofen: 140°C Ober-/Unterhitze                         Backzeit: 40 Minuten

Zubereitung:

  1. Kleine, feuerfeste Förmchen fetten und den Espresso zubereiten.
  2. 100 g Zucker in einer Pfanne schmelzen. Sobald der Zucker leicht braun wird, den Espresso hinzugeben und rühren, bis sich das Karamell gelöst hat.
  3. Das Karamell gleichmäßig in den Förmchen verteilen und kühlstellen.
  4. Die halbe Vanilleschote auskratzen. Die Milch in einen Topf geben und zusammen mit dem Mark, der Schote und 50 g Zucker aufkochen.
  5. Die Milch vom Herd ziehen und 15 – 30 Minuten auskühlen lassen.
  6. Währenddessen die Eier verquirlen und langsam in die abgekühlte Milch rühren. Die Creme in die Förmchen mit dem Karamell verteilen.
  7. Die Förmchen in ein tiefes Backblech geben und dieses mit Wasser füllen, bis die Förmchen zur Hälfte im Wasser stehen. Im vorgeheizten Ofen für ca. 40 Minuten backen.
  8. Die Förmchen für ca. 2 – 3 Stunden kalt stellen, dann mit einem Messer die Creme vom Rand lösen und stürzen.

Unsere Kaffee-Empfehlung:

Da der Espresso dieses Mal nicht in die Creme, sondern in das Karamell kommt, eignet sich ein mittelstarker Espresso mit einer guten Süße und nicht zu dominanten Säure. So könnte hier beispielsweise der Blasercafé Rosso e Nero verwendet werden, welcher sich hervorragend in das Karamell einfügt.

Pannacotta mit fein gemahlener Kaffee

Aus Italien stammend, ist dieses Dessert traditionell weiß wie Schnee. Dies kommt daher, dass die Hauptzutat Sahne ist, welche wir hier jedoch mit gemahlenem Kaffee verfeinert haben. So entsteht ein unvergleichlicher Geschmack, der in der Reihe der cremigen Desserts nicht fehlen darf.

Zutaten:

  • 400 ml Sahne
  • 100 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 gestrichene EL Kaffeepulver (nicht zu fein)
  • 2 Pk. Vegetarisches Geliermittel

Zubereitung:

  1. Die Vanilleschote auskratzen und den Kaffee mahlen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Kaffeemehl nicht zu fein ist, es sollte in etwa die Korngröße der Vanillesamen haben.
  2. 200 ml Sahne mit der Milch, dem Zucker, Kaffeepulver, Vanillemark und der Schote aufkochen.
  3. Die restlichen 200 ml Sahne mit dem vegetarischen Geliermittel verrühren und ebenfalls aufkochen. In die restliche Kaffee-Vanille-Sahne rühren und auf Förmchen aufteilen.
  4. Die Förmchen für 2 – 3 Stunden kaltstellen.
  5. Zum Servieren sollen die Förmchen nun gestürzt werden. Damit die Pannacotta sich besser vom Rand lösen lässt, können die Förmchen zuvor kurz in ein Gefäß mit heißem Wasser gestellt werden.

Unsere Kaffee-Empfehlung:

Um mit der sahnigen Süße der Pannacotta zu harmonieren, ist ein milder Kaffee erforderlich, der auch perfekt für die Zubereitung von Milchkaffee eingesetzt werden kann. Der Supremo Sansibar Crema beispielsweise eignet sich aufgrund seines ausgewogenen, aromatischen Geschmacks hierfür bestens.

Beitragsbild: ©iStockphoto: badmanproduction

Das könnte für Sie auch von Interesse sein

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.