Titelbild Bristot Classico

Im Aromatico Test: der Bristot Classico

Timm von

Vollkommenheit und Innovation, Leidenschaft und Tradition – mit diesen Schlagworten umreißt die italienische Rösterei Bristot ihre Philosophie. Sie hat ihren Sitz an einem der schönsten Orte Norditaliens: in Belluno mitten in den Dolomiten. Hier zwischen den schneebedeckten Gipfeln der Alpen wurde die Kaffee-Rösterei im Jahr 1919 von Domenico Bristot gegründet und von hier aus werden die hochwertigen Kaffeebohnen noch heute in viele Länder der Welt exportiert. Unsere Aromatico Kaffee-Experten haben dieses Mal den Espresso Bristot Classico unter die Lupe genommen.

Schlichtes Rot

Der Schlauchbeutel des Espresso Bristot Classico präsentiert sich uns in knalligem Rot. Neben dem Logo finden sich auf der Verpackung nur der Name und Angaben zum Gewicht sowie zum Mindesthaltbarkeitsdatum (zwei Jahre). Der Schlauchbeutel ist mit einem Aromaventil versehen.

Dunkle Röstung

Bohnenbild Bristot Classico

Der Espresso Bristot Classico ist eine für Norditalien eher ungewöhnliche Mischung aus nur 20 % Arabica und 80 % Robusta. Die Kaffeebohnen sind dunkel und gleichmäßig geröstet.

Kräftig und intensiv vom Duft und im Geschmack

Feine Duftnoten von Schokolade und geröstetem Brot machen uns beim Öffnen der Verpackung neugierig und hinterlassen einen sehr positiven ersten Eindruck. Dieser bestätigt sich dann in der Tasse und am Gaumen: Der Caffè Bristot Classico ist intensiv und kräftig im Aroma, mit mittleren Fruchtnoten, einem ausgewogenen Körper und einer cremigen Konsistenz. Der angenehme Nachgeschmack rundet den Genuss ab.

Dichte Crema

Der hohe Anteil an Robusta-Bohnen verleiht dem Bristot Classico eine dichte, sahnige Crema.

Espresso Bristot Classico – rund um die Uhr ein starker Caffè

Aufgrund seiner hervorragenden Cremabildung empfiehlt es sich, den Bristot Classico vor allem pur als Espresso zu trinken. Er eignet sich für die Zubereitung im Siebträger, Vollautomaten und auch in der handlichen Moka.

Die Zubereitung in unserer Aromatico Caffè Bar

Vor Ort in unserer Bremer Caffè Bar haben drei unserer Kaffee-Experten den Bristot Classico probiert. Zunächst mahlten wir die Kaffeebohnen mit der Kaffeemühle Mahlkönig K30 ES. Bei mittlerem Mahlgrad wurde aus den Bohnen feines Kaffeemehl mit einem kräftigen Braunton. Als Nächstes kam unsere bewährte Kaffeemaschine ins Spiel: Der Espresso Bristot Classico wurde für alle Tester mit der Siebträgermaschine La Cimbali M39 Dosatron GT aufgebrüht.

Unsere Empfehlungen für die Einstellungen

  • Mahlgrad: 5,5 (Skala 0-10)
  • Mahlzeit: 2,2 Sekunden
  • Wassertemperatur: 89 Grad
  • Durchlaufzeit: 22-25 Sekunden

Die Rösterei Bristot aus Belluno

Auch wenn die Rösterei Bristot heute ein sehr modernes und innovatives Unternehmen ist, bleibt sie ihrer Tradition und ihrer langen Geschichte eng verbunden. Es war eine Freundschaft in Wien, die Domenico Bristot zu Beginn des letzten Jahrhunderts dazu inspirierte, nach seiner Rückkehr in die Heimat eine eigene Kaffeerösterei zu gründen. Lange experimentierte und probierte er, bevor ihn seine erste eigene Miscela wirklich überzeugte.

Bohnen aus den besten Anbaugebieten der Welt, eine besondere Röstung sowie Erfahrung und Leidenschaft – das sind noch immer die Zutaten, aus denen der Erfolg des Espresso Bristot gemacht ist.

Mittlerweile gehört die Rösterei zusammen mit anderen norditalienischen Kaffeemarken zum Unternehmen Procaffè AG und hat sich in vielen Ländern der Welt ein verdientes Renommee erarbeitet.

Der Espresso Bristot Classico – unser Eindruck

Vollmundig, cremig, kräftig und würzig – so schmeckte uns der Espresso Bristot Classico. Unbedingt hervorzuheben ist seine ausgezeichnete Cremabildung.

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